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Letzte Aktualisierung
Sonntag, 25. September 2011 

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Willkommen beim Hovawart Gebrauchshunde-Sportverein (HGS) Minden-Ravensberg e.V. - - -
Ein Hund kommt ins Haus

  

Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen”
                                                                                                                                         Friedrich der Große

 

 Längst nicht jeder denkt bei der Anschaffung eines Hundes gleich daran, sich auch sportlich mit ihm zu betätigen. Das ergibt sich später vielleicht einmal. Unbestritten jedoch ist auch für den vierbeinigen Hausgenossen eine entsprechende Erziehung sinnvoll und angebracht.

 

       Der Hund  gilt als der älteste Begleiter und Freund  des  Menschen, und die
 Partnerschaft  zwischen  beiden  hat eine viele tausend Jahre alte Geschichte, wobei es hier noch vieles im Dunklen liegt. Inzwischen erklärten Wissenschaftler der Evolutions- und Genforschung, dass die Domestikation (Häuslichwerdung) unserer Hunde bereits vor rund 100 000 Jahren begonnen haben soll.  Bislang wurde hier vielfach von 10 000 Jahren gesprochen. Unter dieser Voraussetzung wird man sich kaum darüber wundern, dass kein anderes Haustier eine so enge Gemeinschaft mit dem Menschen eingegangen ist.

 

    Hunde sind Rudeltiere, und darin liegt ihre Bereitschaft zum Zusammenleben mit dem Menschen begründet. Ihre Vorfahren, die Wölfe, leben in der sozialen Gemeinschaft  ihres Rudels, und nur das Leben in der Gemeinschaft ist Garant für dauerhaftes Überleben. Aus dieser genetischen Veranlagung heraus sind Hunde problemlos bereit, eine enge soziale Bindung mit dem Menschen einzugehen.

 

    Allerdings sind hierbei gewisse Spielregeln zu beachten; der Hund braucht einen festen Platz in der Gemeinschaft, „seinem“ Rudel. Und  dabei ist die Welt des Hundes längst nicht die Welt des Menschen. Ein Hund orientiert sich anders als ein Mensch, er teilt sich anders mit und hat auch andere Bedürfnisse. Das Zusammenleben zwischen Hund und Mensch erfordert daher eine gehörige Portion Verständnis – Verständnis des Menschen für die Welt des Hundes.  Erst dann kann die Kommunikation funktionieren, die Voraussetzung für ein möglichst problemloses Zusammenleben ist.

 

  Wir möchten dabei ein Stückchen behilflich sein, damit Vierbeiner und Zweibeiner  sich besser verstehen lernen sowie mehr Freude aneinander und miteinander haben.